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Wenn die Klagemauer fällt…

theo 2

KlagemauerWer kennt ihn nicht, den immer hilfsbereiten Menschen der sich um alles kümmert, der überall helfen will, der immer ein offenes Ohr hat und mit Rat und Tat zu Seite steht,  sich ein Bein ausreißt, für Verwandte, Freunde, Bekannt und weniger Bekannte?
Wenn dann im Strom der Dauerklagen langsam der Mörtel aus den Fugen bröselt und keiner dieser „Nutznießer“ auch nur den entferntesten Gedanken darin verschwendet, das auch eine Klagemauer irgendwann mal renovierungsbedürftig ist und es frischen Mörtel für die Fugen braucht.
So eine Klagemauer hat ja auch ihren Ruf weg, sie schreit förmlich nach Klagenden. Was ist schon eine Klagemauer ohne Klagende?
Doch die verkriechen sich in ihrem schlechten Gewissen statt einfach mal etwas frischen Mörtel anzurühren und die Hohlräume zu füllen.

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  1. bert bert

    einfach super,diese Zeilen.in der Hoffnung das es auch Menschen gibt die diese Worte zu schätzen wissen.es gibt viel zu viele Schaumschläger.die sich hinter ihren Pfründen die sie ein leben lang,so denken sie zumindest angehäuft haben,jedoch menschlich nur auf einem Ego-trip dahin wandeln.mit sozialer Kompetenz oder mal ein Ohr für seine Mitmenschen so gar nichts im Sinn haben.

  2. Ina Jyoti Ina Jyoti

    Das ist einfach schön und macht mich auch sehr nachdenklich. Eine mögliche Aufforderung, sich zu hinterfragen, wann wir nehmen und wann wir geben und ob beides im Gleichgewicht ist. Besonders die eher Nehmenden wären gut beraten, das Gedicht zu lesen und darüber nachzudenken. Einfach auch, um die Welt etwas besser zu machen.
    Ich wünsche dir viele Aufrufe.

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