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Eine Nacht am Ende der Vernunft

theo 0

Eine Nacht am Ende der Vernunft18 Jahre ist es jetzt fast her das ich nach einer Nacht am Rande des Wahnsinn meinen Emotionen  freien Lauf lies und die Relikte meines Unverständnisses auf eine Leinwand pappte.
Seit dem ist viel Wasser der Rhein runter und der Wahnsinn hat sich mehrfach potenziert.
Man spricht ja jetzt nicht mehr von:
EndeD
erVernunft
sondern

DiGiTaliSieRung
DiGiTaliSieRung
DiGi TaliSieRung
Ein paar Aspekte der Digitalisierung mögen ja vieleicht ganz nett sein, sonst könnten wir uns ja nicht so (nett?) austauschen.
Es nennt sich Fortschritt und das ist es auch im wahrsten Sinne des Wortes: Es schreitet fort, fort von unseren Bedürfnissen existieren wir dann recht bald nur noch digital. Unser Gedächtnis wird aus unserem Hirn in die (a)sozialen Medien verlagert.
So bildet man „wunderbare“ neuronale Netze gesteuert von Kolossen mit dem Gemüt einer klein kindlichen Dumpfbacke. Kristallisiert sich immer mehr das schon zu Beginn vermutete heraus:
EndeDerVernunft…
Es lebe der AlgoRithmus wo du entweder raus fällst oder mit musst. Hier klafft denn auch die digitale Schere weit auseinander.  Häufig wird weit neben der eigenen Spur geschnitten, normiert, fraktioniert, angepasst und eingetütet saugen uns die Tentakel der Datenkraken  aus, bis wir nicht mal mehr eine Ahnung von unseren wirklichen Bedürfnissen haben.

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