Orwell verblasse…

Mitte der siebziger Jahre war Orwells Roman 1984 das was man unbedingt gelesen haben musste. Science fiction war nie wirklich meins und irgendwie fehlte mir wohl die Phantasie, die technischen Möglichkeiten zu erkennen und der menschlichen Spezies solch perfides Verhalten zu zu trauen.
Je nach Herkunft oder Ausgangspunkt gab es wohl unterschiedliche Interpretationen dieses Werkes. Die Anspielung auf das totalitäre stalinistische System war in Kommunisten Kreisen nicht ganz so beliebt.
Wie sieht es nun heute aus? An Aktualität hat Orwell mit seinem Roman sicherlich nicht verloren, doch die Realität hat Orwell schon mehrfach überrundet.
Traurig ist hier, das wir die eifrigsten Mitstreiter bei unserer Überwachung sind, denn wir wollen alle dazu gehören. Wozu?
Wir wollen eine fehlerfreie  Schöpfung kreieren und merken dabei kaum das unsere Vorstellungen sich nur virtuell realisieren. Das ist Maya, die Täuschung darüber, dass das was  wir  sehen, erleben, hören, denken und fühlen durch den Filter/Schleier unserer  Erfahrungen verhüllt bleibt.
BindungenUns ja, aber BigBrother? Wer oder was es auch immer sein mag. Diese komischen Geräte die sich SmartPhone nennen, jede Emotion, jedes Wowh, jeder Like, jeder Kontakt, jedes Wort, jedes Interesse, Zeit und Aufmerksamkeit auf? Selbst wenn wir uns lange nicht mehr erinnern, alles ist da und die Datenkraken liefern dir genau das was für „deine persönliche reality show“ nötig ist.
Danke, da fühlt man sich doch ernst genommen und integriert, genau wie bei einer vollautommatischen Futter-Melkstation nur das hier auch noch der geistig-/ emotionale „Müll“ verwertet wird.
Das Schmankerl für oben drauf: wir brauchen keine Entscheidungen mehr zu treffen, denn da ist immer „jemand“ der genau weiß was „gut“ für uns ist ob im Alltag oder im Speziellen.
All unsere Belange werden durch Künstliche Intelligenz ge(ver)regelt. Was uns dann noch zu tun bleibt; wer weiß es?

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Denken verboten, Repeater gesucht…

Der Schatten der ZwergeWer ist die graue Eminenz hinter dem generellen Denkverbot?
Denken funktioniert zum Großteil nur noch in festgelegten algorithmischen Strukturen.
Aufmerksamkeit und Kapazität orientieren sich mehr an den Strukturen als am Objekt und schränken so den Denk- Erkenntnis- und Handlungsprozess ein.
Fehlendes „Freidenkvermögen“ (für die Nachrich tendienste; keine Freidenker-Organisation, sondern einfach Menschen die ihren geistigen Horizont nicht einschränken lassen) hindert daran die Mechanismen der jeweiligen Realitätserzeugung  zu erkennen.
Selbst wenn die Algorithmen immer komplexer zu werden scheinen, werden Denk- und Handlungsspielräume geschickt in wenige „Trends“ kanalisiert.
Alles außerhalb dieser Trends wird ausgeblendet und findet auf den entsprechen Realitätsebenen einfach nicht statt.
Die Kommunikation zwischen den verschiedenen Ebenen  ist sehr eingeschränkt und von Missverständnissen, Ängsten und Abgrenzung geprägt, die mit Hilfe der Medien auf „indirekte“ Weise zementiert werden.
Letztendlich müssen wir feststellen das wir alle in einer uns „unbekannten“ Choreographie tanzen, in der wir weder die Rolle noch den Choreographen zu kennen glauben und erst recht nicht den Sinn der ganzen Übung.
Ich denke, den leibhaftigen Choreographen können wir uns getrost abschminken, es kommt kein Erlöser von Außen der unsere Beschränkungen auflöst und dem Desaster ein Ende bereitet:
Es ist an uns miteinander in Resonanz zu gehen ohne dabei die Realitäten und Identitäten zu verwischen!
Es liegt an uns Akzeptanz und Respekt gegenüber dem „Anderen“ zu entwickeln und Gemeinsamkeiten zu erfahren.
Es liegt an uns Raffgier, Habgier, Unersättlichkeit, Ignoranz, Haß, Machtmißbrauch, Leere und Angst durch Teilen, Mitgefühl, Akzeptanz, Respekt, Liebe und dem Mut zum „Miteinander“ zu ersetzen.
Selbst die größten Monster werden durch ihre verdrängten Ängste getrieben, und auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen sind wir alle, ALLE miteinander verbunden.
Zufriedenheit, Frieden und Glück in Reinnatur wird es erst geben wenn wir diese Verbindung erkennen und unseren Teil dazu beitragen.
Wir müssen uns unseren eigenen Dämonen stellen, unseren Geist weit öffnen um in Harmonie mit der Schöpfung zu schwingen und die Einheit des Ganzen zu erfahren.
Die graue Eminenz, das sind wir! –

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Respekt & Wertschätzung

Im Feuer der Erkenntnis…
Glut des Verlangens
Wertschätzung, Respekt vor der Erfahrung des oder der Anderen heißt ja nicht gleichzeitig das ich sie teilen muss kann oder will. Ich muss mich auch nicht in unfruchtbaren Diskussionen verzetteln in denen jeder Recht haben will.
Prinzipiell scheinen mir Recht und Wahrheit sowieso eher eine Frage der Perspektive und einer Kollektiven (nicht immer Bewussten) Vereinbarung ist.

Wenn wir ehrlich hinschauen gibt es so viele Wahrheiten wie es Wahrnehmende und Wahrnehmungs-Momente gibt. Ist es nicht so das wir in jedem Moment neue Wahrheiten entdecken? Die meisten Wahrheiten erreichen  nicht mal unser Bewusstsein bestimmen aber dennoch unser Handeln und unser „allgemeines“ Bild der Realität oder eben dem was wir für „die Wahrheit“ halten.

Will ich meine „Wahrheit“ erfahren bleibt mir nicht anderes übrig als mich mit „meinen Themen“ auseinander zu setzen.

Wahrheiten Anderer können hier ein Impuls, eine Bereicherung sein, aber nie die Erfahrung der eigenen Wahrheit ersetzen.

Traumata, sofern sie nicht wirklich be-/ver- arbeitet und gefühlt sind schleichen sich in all unser Handeln und Denken ein. Ich merke „leider“ immer wieder das dem mit Gehirnakrobatik nicht bei zu kommen ist.

Traumata beeinflussen die gelebte Realität und unser Denken, da nutzt auch kein Umdeuten in den Bereich der Maya (Täuschung).

Erkenntnis und Entwicklung bringen aber auch den Aspekt der Verantwortung mit sich, an den Ursachen dieser Einflüsse zu arbeiten.

Nähern wir uns einer Naturwissenschaft so entwickeln wir erst einfache Modelle, die je weiter wir forschen. um so komplexer werden. Ich denke bei der menschlichen Entwicklung ist das auch so: Kein Mensch weiß wo das Ende der Fahnenstange versteckt ist. Ich denke mal genaueres erfahren wir vielleicht wenn wir unsere gedachten Begrenzungen aufgeben.

Was ich mir nicht vorstellen kann ist, das ich von AUSSERHALB auf das Universum oder die Schöpfung schauen kann wenn ich ein Teil von ihr bin, aber vielleicht fehlt mir auch nur das entsprechende Vorstellungsvermögen.

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Unterdruck

Bevor sie unter Druck kommen, kommen sie zu Unterdruck!
Die Summe aller Drücke ist Null, wir nehmen ihnen den Druck!
Die Summe aller Drücke ist Null, sie uns unseren Unterdruck!

Unterdruck – Überdruck, Eindruck – Ausdruck, Abdruck – Andruck, Vordruck – Nachdruck machen einen ähnlichen Eindruck wie die Gegensatzpaare z. B. bei Emotionen, Gefühlen, Empfindungen sowie Zu- und Um- Ständen.
Heiß – Kalt, Jung – Alt, Warm – Kühl, Hell – Dunkel, Hart – Weich, Hoch – Tief, Nah – Fern, Zu – Offen, Arm – Reich, alles untrennbare Paare. Innerhalb dieser Paare findet immer ein Ausgleich statt: Die Summe bleibt auch hier immer Null.

Null ist nicht Nichts, sondern eher die Summe allen Seins, aber nicht etwas.
Der Energieerhaltungssatz greift also auch hier. Keine geheimen Ressourcen für Eingeweihte:
Es kann nur so hell werden wie es weniger dunkel wird.
Es kann nur so warm werden wie es weniger kalt wird.
Ich kann nur das nehmen was mir jemand gibt oder was ich jemandem nehme…
Ich kann nichts neues schaffen, sondern nur wandeln oder erfahren was da ist…
Auch die Kundalini kann nur geweckt werden weil sie schon da ist…
Stellt sich nur die Frage ob das alles auch wahr ist.

 

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Meine Facebook-Story Daten-Abzocke

CAngemeldet, ein paar alte Kontakte aktiviert, dann: zur Überprüfung der Identität Handynummer eingeben oder Nix mehr. Handynummer ungerne raus gegeben. 2 Tage ging es weiter: zur Überprüfung der Identität noch ein Photo von mir hochladen.
Nach 2 Tagen wurde mir dann mitgeteilt das mein Account geschlossen ist weil es mich nicht gibt.
arTheoKurth2Wer erkennt denn hier die 2te Person die nach Facebook eine andere ist als die erste.
Dieser angebliche Datenschutz dient hier nur dazu einem mehr Daten zu entlocken als man sonst preisgeben würde.
Als ich mir dann noch die Doku aus der ARD-Mediathek: Facebook außer Kontrolle  angeschaut hatte, habe ich dann noch mal hinterfragt ob ich Facebook wirklich brauche um meine Site zu promoten? Was gibt es an Alternativen denen man sich nicht so ausliefert?
Die Jnana-Yogis sagen die Erscheinungen in der Welt sind Maya, Täuschung.
Facebook erscheint mir wie die Täuschung in Rein-Natur bei der keiner mehr weiß was eigentlich noch wirklich „Wirklich“ ist. So wird unser Gehirn zum Bestandteil eines riesigen neuronalen Netzes, aus dem nach Belieben Daten abgesaugt oder eingespeist werden. Gegängelt, manipuliert, ausgenutzt, geblendet, verblendet werden die Massen kanalisiert und zu geist- und willenlosen Opferlämmern geschickter Manipulanten.

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Über den Berg ist vor dem Berg

Da ist man doch gerade noch über den Berg gelaufen und schon ist der nächste
in Sicht.
So geht es Tag ein, Tag aus, immer wieder auf Neue, rauf und runter.
Ein Problem gelöst, stehen gleich ein paar Neue in den Startlöchern.
Ist man gerade nicht in Saft und Kraft werden die Berge immer steiler und unsere Möglichkeiten immer flacher…
Als lukratives Opfer kriegt man genau so viel „Unterstützung“ wie es braucht die Quelle solange wie möglich aus zu saugen und dann im Anschluss auch noch aus zu weiden. Weniger lukrative Opfer dürfen ihren Untergang dann selber kreieren. Die Wertschöpfung auf Kosten der Solidargemeinschaft kommt dann auch hier den Kraken zu gute.

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Eine Nacht am Ende der Vernunft

Eine Nacht am Ende der Vernunft18 Jahre ist es jetzt fast her das ich nach einer Nacht am Rande des Wahnsinn meinen Emotionen  freien Lauf lies und die Relikte meines Unverständnisses auf eine Leinwand pappte.
Seit dem ist viel Wasser der Rhein runter und der Wahnsinn hat sich mehrfach potenziert.
Man spricht ja jetzt nicht mehr von:
EndeD
erVernunft
sondern

DiGiTaliSieRung
DiGiTaliSieRung
DiGi TaliSieRung
Ein paar Aspekte der Digitalisierung mögen ja vieleicht ganz nett sein, sonst könnten wir uns ja nicht so (nett?) austauschen.
Es nennt sich Fortschritt und das ist es auch im wahrsten Sinne des Wortes: Es schreitet fort, fort von unseren Bedürfnissen existieren wir dann recht bald nur noch digital. Unser Gedächtnis wird aus unserem Hirn in die (a)sozialen Medien verlagert.
So bildet man „wunderbare“ neuronale Netze gesteuert von Kolossen mit dem Gemüt einer klein kindlichen Dumpfbacke. Kristallisiert sich immer mehr das schon zu Beginn vermutete heraus:
EndeDerVernunft…
Es lebe der AlgoRithmus wo du entweder raus fällst oder mit musst. Hier klafft denn auch die digitale Schere weit auseinander.  Häufig wird weit neben der eigenen Spur geschnitten, normiert, fraktioniert, angepasst und eingetütet saugen uns die Tentakel der Datenkraken  aus, bis wir nicht mal mehr eine Ahnung von unseren wirklichen Bedürfnissen haben.

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7 X 7 Würfel sind gefallen

7X7Würfel sind gefallen7 X 7  Würfel sind gefallen
7 X 7  Häute die sich häuten
7 X 7  Freuden die dich reuen
7 X 7  Fehler die dich freuen
7 X 7  Wege die sich kreuzen
7 X 7  Blasen um zu platzen
7 X 7  Leben zu vergeben
49X49 eben
2401

 

 

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Wer weiß schon was?

Wer weiß schon was
der Tag dir bringen wird,
Wenn die Sonne aufgehtwenn die Sonne aufgeht?
Wer weiß schon was
die Nacht dir bringen wird,Wenn die Sonne Untergehtwenn die Sonne untergeht?
Wer weiß schon was
dein Leben dir bringen wird
wenn Du gebohren wirst?
Wer weiß schon was
dein Fluss dir bringen wird
wenn die Quelle entspringt?
Wer weiß schon was
dieser Text noch so bringt
wenn er mit dem Ende ringt

 

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Filz

Neulich, hier auf dem Lande gab es ein Wahlplakat zur Kommunalwahl nach dem Motto:
„Ich Steh nicht auf Filz… “
Wir sind lieber voll mit drin… (hätte sicherlich auch da stehen können, das wäre dann mal ein ehrliches Wahlplakat gewesen)
Geht es nicht bei und vor allem darum neue Ressourcen zu erschließen?
Von der Idee her für sich und Andere. Aber die wollen dann nichts mehr davon wissen und dann steht man alleine da, mit den ganzen Ressourcen. So bleibt man oft ratlos zurück, mit einem riesigen Ressourcen-Saugrüssel.
Oh wie gut das keiner weiß, das Radel dreht der Dummen Schweiß, was übrig bleibt ist ohne Wissen und glaubt dann glatt es ist gerissen.

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